Petr Nouzovský (1982) studierte in Prag (Martin und Mirko Škampa, František Pišinger, Jiří Bárta, Jan Páleníček, Miroslav Petráš), Dresden (Wolfgang Emanuel Schmidt) und Madrid (Iagoba Fanló). Musikalisch entwickelte er sich während den Masterclasses bei Mstislaw Rostropowitsch, Boris Pergamenschtschikow oder David Geringas  weiter. Er war Privatstudent bei Stanislav Apolín und beendete seine Studien an der Seite des legendären amerikanischen Cellisten Lynn Harrell.

Er erhielt wiederholt Einladungen zum Piatigorsky-Seminar in Los Angeles. Seit 2005 wird er regelmäßig zum Internationalen Musikfestival Prager Frühling (Pražské jaro) eingeladen. Er erhielt die Auszeichnung „New Master on Tour 2007“ sowie en „Europäischen Förderpreis für Musik 2007“.

Außerdem ist er Laureat der Val Tidone Competition 2011 und der Johannes Brahms Competition 2013. Er trat bei zahlreichen Festivals wie dem Pablo Casals Festival, den Kasseler Musiktagen, dem Santander Music Festival, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, dem Kissinger Winterzauber, dem Tallin Chamber Music Festival, den Opernfestspielen Heidenheim, den Passauer Festspielen, dem Geelvinck Festival Amsterdam, dem Kyoto International Music Festival, dem Hohenloher Kultursommer oder den Bratislava Musikfestspielen (Bratislavské hudobné slávnosti) auf. Von den tschechischen Festivals ist der Prager Frühling (Pražské jaro), das St.-Wenzel-Musikfestival (Svatováclavský hudební festival), die Smetanovské dny, die Struny podzimu, der Janáčkův Máj, das Concentus Moraviae oder das Auviex Český Krumlov zu erwähnen.

Seine Kunst konnten die Zuhörer in folgenden Sälen genießen: Concertgebouw in Amsterdam, Moscow International Performing Arts Center, Blumental Hall in Tel Aviv, Blackheath Hall in London, Saal des Moskauer Konservatoriums, Göppingen Stadthalle, Salle Paderewski Lausanne, Glinka-Saal in Petersburg, Palau de la Musica Valencia, Nationaltheater in Algier, Apollo Theater Siegen, Oviedo Philharmonic Hall, Saal der Philharmonie Jekaterinburg, Auditorium in Barcelona, Odd Fellow Pallet in Kopenhagen, Residenzschloss Oettingen, Tonhalle St. Gallen, Theater Diligentia in Den Haag oder Teatro Coliseo in Buenos Aires.

Er trat unter der Leitung von renommierten Dirigenten wie Petr Altrichter, Jakub Hrůša, Jan Schultsz, Caspar Richter, Tomáš Brauner, Ronald Zollman, Jose Miguel Rodilla, Gerd Schaller, Misha Kats,  Gudni A. Emilsson, Petr Fiala, Mischa Rachlevsky, Fan Tao, Pawel Kotla, Artur Sdzielarz, Ondrej Lenárd, Charles Olivieri – Munroe, Koji Kawamoto, Jiří Štrunc, Stanislav Vavřínek, Leoš Svárovský, Petr Vronský, Rastislav Štúr oder Peter Feranec mit folgenden Orchestern und Chören auf: Tschechischer Philharmonischer Chor Brno (Český filharmonický sbor Brno), SWF Philharmonie, Chamber Orchestra Kremlin, Slowakische Philharmonie, Polish Radio Choir, Baltic Neopolis Orchestra, Rundfunk- Symphonieorchester Prag, Tschechisches Nationales Symphonieorchester, Kammerphilharmonie Pardubice, Philharmonie Pilsen, Janáček Philharmonie Ostrava, Musik der Burgwache und der Polizei der Tschechischen Republik, Kammerorchester des Nationaltheaters, Mährische Philharmonie Olomouc, Nordböhmische Philharmonie Teplice, Symphonieorchester Karlsbad, Symphonieorchester des Nationaltheaters, Bohuslava Martinů Philharmonie Zlín. Er arbeitet regelmäßig mit Gérard Wyss, Ilian Garnetz, Libor Nováček, Yuki Ichimura, Ladislav Horák, Miriam Rodriguez Brüll und Kateřina Englichová zusammen.

Petr Nouzovský hat zahlreiche Werke zeitgenössischer Komponisten (Petr Fiala, Marek Kopelent, Ondřej Štochl, Roman Haas, Jiří Teml, Miroslav Srnka, Sylvie Bodorová) uraufgeführt. Er nahm 25 CDs für tschechische und ausländische Labels (CUBE Bohemia, Supraphon, Multisonic, Radioservis, ROSA music, ArcoDiva, Albany Records, Navona records, PARMA) auf. Für den Tschechischen Rundfunk hat er 25 Stunden Musik aufgenommen. Er leitete Workshops und Masterclasses in Lima, Jekaterinburg, Atlanta, Breslau und Olmütz. Bis zum Jahr 2016 spielte Petr Nouzovský 1600 Konzerte in 40 Ländern. Jedes Jahr tritt er in 150 Konzerten in der Tschechischen Republik, Europa, Asien, Nord- und Südamerika und Russland auf.

Mit seinen Musikfreunden gründete er das Prague Piano trio (Garnetz-Nováček-Nouzovský). Seit 2013 wirkt er pädagogisch bei den Masterclasses in Třeboň in Südböhmen. Er spielt folgende Instrumente: „Georg Rauer 1921“ und „Josef Janeba 1936“. Seine Bögen kommen aus den Werkstätten von Petr Auředník (2015) und Hermann Richard Pfretzschner (1915). Petr Nouzovský wirkte in den Jahren 2014/2016 als Residenzkünstler der Philharmonie Pilsen.

  1. 1. 2017